
Station Foerster 1. OG
Die Station im 1. OG wurde nach Otfried Foerster (1873-1941), einem Neurologen aus Breslau und Pionier der Epilepsiechirurgie, benannt.
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Otfrid Foerster
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Die prächirurgische Epilepsiediagnostik stellt einen Schwerpunkt der klinischen Tätigkeit dar und ist für viele Patienten der Grund für die stationäre Aufnahme. Die Diagnostik umfasst neben der neurologischen Routineuntersuchung immer die Bildgebung des Gehirns (Kernspintomographie), eine umfangreiche neuropsychologische Testung sowie die Ableitung mindestens eines Anfalls unter Videoüberwachung (so genanntes Video-/EEG-Monitoring). In einzelnen Fällen kann es erforderlich sein, invasiv-eingreifende Diagnoseverfahren wie z.B. die direkte Ableitung der Hirnströme mittels implantierter Elektroden heranzuziehen.
Ein weiterer Aufnahmegrund kann vorliegen, wenn eine umfangreichere Diagnostik erforderlich ist, die ambulant nicht zur Verfügung stehen. Schließlich kann es in Einzelfällen sinnvoll erscheinen, eine komplizierte Umstellung der medikamentösen Therapie stationär vorzunehmen.
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Patienten beträgt ca. 9-10 Tage.
>>> Die Ärzte der Station Foerster stellen sich vor.